Schlittenhundesport

Die Entwicklungsgeschichte des Schlittenhundesports

 

Die ersten Schlittenhunderennen, deren Ursprung möglicherweise auf die damals einsetzenden Nord- und Südpol- Expeditionen zurückzuführen ist, fanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Alaska statt. Bereits kurze Zeit später setzte in Nordamerika eine dynamische Entwicklung dieses Sportes ein. Gleichzeitig fand der Schlittenhundesport auch in den skandinavischen Ländern, allen voran in Norwegen, immer zahlreichere Anhänger. In Zentraleuropa wurden die ersten Schlittenhunderennen in den 50er Jahren durchgeführt. Heute wird diese Sportart bereits in mehr als 15 Ländern Europas wettkampfmässig ausgeübt.

Wissenswertes über die Rennen und Schlittenhunde
Bei den Schlittenhunderennen unterscheidet man zwischen Langstrecken- und Sprint-
Rennen. Von Norwegen her kennen wir den Pulka-Stil (Musher begleitet sein Gespann auf Langlauf-Skiern), welcher auch in Zentraleuropa ausgeübt wird. Bei den Sprintrennen gibt es Kategorien mit vier, sechs und acht Hunden sowie die unlimitierte Kategorie. Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines guten Gespannes kann bis zu 30km/std. betragen.
Bei den an den Rennen eingesetzten Hunden handelt es sich nebst dem Siberian, weitgehend um Alaskan Huskies, welche keiner anerkannten Schlittenhunderasse angehören, sondern für Rennen gezüchtete Leistungshunde sind. Das heisst, sie werden gezielt für die Arbeit vor dem Schlitten gezüchtet und erzogen. Aufgrund ihrer naturgegenen Ausdauer und Rennfreude gibt es für Schlittenhunde nichts traurigeres als zu Hause bleiben zu müssen, wenn andere zu den Rennen gehen.
Die Hunde werden nur durch die menschliche Stimme dirigiert. Zügel oder gar Peitsche sind verboten. Dies bedingt grosses gegenseitiges Vertrauen und Verständnis.

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