Infektionskrankheiten durch Parasiten

Infektionskrankheiten die duch Parasiten übertragen werden , es gibt eineige Krankheiten die durch Parasiten übertragen werden , damit sollte man sofort zum Tierarzt gehen , besse ist aber die Vorbeugung das sie erst nicht übertragen werden.

Durch Parasiten übertragene Krankheiten

 

 

Babesiose(Hundemalaria)

Die Babesiose gehört zu den wichtigsten Parasiten-übertragenen Infektionskrankheiten. Sie wird durch verschiedene Zeckenarten übertragen. Ihr schwerer Krankheitsverlaufwird durchden Einzeller Babesia canis verursacht ,der die rotren Blutkörperchen befällt und zerstört. Das Krankheitsbild ähnelt daher der menschlichen Malaria , weshalb die Babesiose auch Hundemalaria genannt wird.
Die Erkrankung äußert sich in einer bestimmten form der Blutarmut(hämolytische Anämie) , die mit hohem Fieber , lethargie , schwäche  sowie Blut im Urin verbunden ist. Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich die Blutarmut verstärken und neben Gelbsucht auch einen Kollaps und multiples Organversagen verursachen.

 

Ehrlichiose

Die bakterielle Ehrlichiose-Erkrankung wird durch die braune Hundezecke übertragen. Der häufigste Erreger , Ehrlichia canis , ist im Gegensatz zu anderen Ehrlichia -Arten nicht für den Menschen gefährlich. Die Inkubationszeit der Infektion beträgt zwichen 8 - 20 Tage , aber der Krankheitsverlauf ist oft schleichend und kann unbehandelt über Jahre hinweg zu einer lebensbedrohlichen Ehrlichiose und zur irreversiblen Zerstörung des Knochenmarks führen. Einige Rassen wie der Deutsche Schäferhund aber auch Welpen sin von der Krankheit stärker betroffen. Die Symptome der Ehrlichiose sind sporadisches Fieber , Erkrankungen der Lymphknoten , Gewichtsverlust , Blutungen und schwere Augenerkrankungen.

Lyme- Borreliose

Auch die Lyme-Borreliose beruht auf einer bakteriellen Infektion , die durch Zeckenbisse übertragen wird(in Europa durch den Gemeinen Holzbock , in der USA durch die Rehzecke). Die Erkrankung wird durch verschiedene Borrelien-Arten ausgelöst , von denen der wichtigste Erreger Borrelia burgdorferie ist.
Obwohl die Infektionsrate bei Hunden in manchen Regionen bis zu 85% beträgt , entwickeln nur etwa 3-5% aller Hunde Krankheitssymtome. Dazu gehören Fieber , Gliederlämungen , Lethargie und algemeines Unwohlsein sowie Erkrankungender Lymphknoten.
Lyme-Borreliose ist darüber hinaus die häufigste menschliche Erkrankung  , die durch Zecken übertragen wird. Besonders der Nordosten der USA sowie in zunehmendem Maße Europa sin davon betroffen. Infizierte Menschen entwickeln charakteristische Lähmungserscheinungen der Gliedmaßen und eine chronische Arthritis.

Leishmaniose

Die Leishmaniose-Erkrankung kann sowohl Hunde als auch Menschen befallen. Überträger ist die Sandmücke , die vor allem im Mittelmeerraum und im Nahen Osten vorkommt. Die winzigwn Mückenarten sind nachtaktive Blutsaugerund verbergen sich tagsüber an kühlen und feuchten Plätzen wie Keller , Ställe , Feksspalten oder Nagetierhöhlen vor dem Sonnenlicht. Wenn sie ihren Wirt attackieren , suchen sie zunächst eine gering behaarte Stelleund stechen daher im Kopfbereich bevorzugt an der Schnauze oder am Auge. Während in den betroffenden Regionen alle Hunde regelmäßig von Sandmücken gestochen werden , sind nur etwa 20% mit dem Erreger infiziert. Auch beim Menschen existieren Leishmaniose-Erkrankungen , wobei vor allem Kinder und Menschen mit geschwächter Imunabwehr befallen werden.
Bei dem Erreger handelt es sich um den einzelligen Parasiten Leishmania infantum. Die Infektion besitzt eine lange Inkbationszeit , die mehrere Jahre andauern kann , bevor sich eine chronische Erkrankung entwickelt. Kommt es dann zum Ausbruch , beschleunigt sich der Krankheitsverlauf und die Hunde können innerhalb der nächsten Wochen oder Monate sterben.
Die Symtome reichen von Hautschädigungen (Wie Haarausfall , Schuppenbildung , Geschwürbildung) über Lahmheit zu Augenerkrankungen und Nasenbluten. Hinzu kommen Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit , Durchfall , Blutarmut und Nierenversagen.

Dirofilariose(Herzwurmerkrankng)

Herzwurmerkrankungen werden durch die Fagenwurmart Dirofilaria immitis verursacht und durch Moskitos übertragen. Die mikroskopisch kleinen Larven der Herzwurmes gelangen durch die Stichwundedes Blutsaugers in die Haut und wandern von dort durch den Körper bis in die großen Blutgefäße. Dort verankern sie sich und wachsen in ca. 150 Tagen auf eine Länge von bis zu 30 cm heran. Krankheitssymtome werden oft erst nach Monaten oder Jahren beobachtet. Dann sind es vor allem eine allgemeine Leistungsverminderung , Husten und Gewichtsverlust. Bei starken Befall kommt es auch zum Tod des Hundes. Die Behandlung einer Herzwurmerkrankung ist komplexund relativ gefährlich , denn die getöteten Fadenwürmer werden mit dem Blutkreislaufin die Lunge befördert , wo sie Gefäße verstopfen und damit Embolien auslösen können.
Dirofilaria immitis befällt neben Hunden auch andere Fleischfresser wie z.b. Katzen. Auch beim Menschen sind Herzwurmerkrankungen beobachtet worden , aber nur sehr selten und dann auch nur in Regionen , in denen eine extrem hohe Durchseuchung der Moskitos mit dem Erreger besteht. Oft wird die Diagnose einer Herzwurminfektion mit der des weniger gefährlichen Fadenwurms Dirofilaria repens verwechselt , der besonders im Mittelmeerraum verbreitet ist und nur die Haut befällt.
 

 

 

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